Möchte man bei der HUK24-Online-Versicherung z.B. ein Kfz versichern, sollte man sich im Vorfeld gründlich den Versicherungsumfang überlegen. Im August habe ich, als viertes Fahrzeug ein Motorrad Bj. 1971, bei der HUK24 Haftpflicht versichert.

Anfang Oktober wollte ich für dieses Kfz auch eine Teilkaskoversicherung abschließen. Der Antrag wurde von der HUK24 abgelehnt und als gegenstandslos erklärt. Begründet wurde diese Abfuhr mit der Feststellung, dass es sich bei dem Motorrad um ein Wertobjekt handele. Diese Behauptung entbehrt jede Grundlage und ist von der HUK24 ohne weitere Sachkenntnis festgelegt worden.

Um nun eine Kaskoversicherung bei einem anderen Kfz-Versicherer abschließen zu können muss das Motorrad auch bei diesem Haftpflicht versichert sein – dazu ist eine Kündigung der bestehenden Haftpflichtversicherung erforderlich. Die HUK24-Onlineversicherung weigert sich jedoch beharrlich den Vertrag mit einem Jahresbeitrag von 39,14 € umgehend aufzulösen. Somit nötigt mich die HUK24 bis zur fristgerechten Kündigung keine Kaskoversicherung abschließen zu können.

Die HUK24-Onlineversicherung lebt damit eine Kundenbindung der besonderen Art, die rechtlich möglicherweise einwandfrei ist, dem Kunden jedoch klar aufzeigt was die propagierte Unternehmensphilosophie „...Die HUK24 ist der kürzeste Weg zum erstklassigen Versicherungsschutz. ...“ für ihn bedeutet. Wenn dieses Vorgehen rechtlich nicht zu beanstanden ist, kann einem gleiches natürlich auch bei jeder anderen Versicherung widerfahren. Das macht es nicht bessert – zeigt jedoch einmal mehr in welcher rechtlichen Einbahnstraße sich Verbraucher in Deutschland befinden.

Dem Vorstand Detlef Frank und Günther Schlechta möchte ich auf diesm Weg für die offengelegt Unternehmenspolitik danken.