Wenn Politiker von Datenschutz sprechen weiß man in Zukunft was davon zu halten ist - persönliche Daten sollen vor kommerziellem Missbrauch geschützt werden. Was so viel bedeutet, dass nicht jeder mit diesen Daten Geld verdienen kann sondern möglichst nur die öffentliche Hand. So wurde es unlängst von

Menschen beschlossen die sich als oberste Volksvertreter ausgeben. Die Frage die sich immer mehr aufdrängt, welches Volk von diesem politischen Haufen aus Berlin vertreten wird.
Bislang wird mit unseren Meldedaten ohnehin bereits täglich Kasse gemacht. Für jede personenbezogene Anfrage beim örtlichen Einwohnermeldeamt hinsichtlich dem Wohnort, dem Verbleib einer Person, etc werden Gebühren erhoben. Je nach Art und Umfang der erbetenen Daten liegen die Gebühren zwischen 7 und 25 €. Das es sich z.B. in Marl nicht nur um ein paar Anfragen täglich handelt erklärte der Stadtpressesprecher Rustemeyer gegenüber der MZ. Durchschnittlich 50 Anfragen seien ein normaler Tagesdurchschnitt.
Das vom Bundestag Ende Juni beschlossene neue Meldegesetz stellt den Kommunen zukünftig nicht unerhebliche Mehreinnahmen in Aussicht. Dieser innerhalb weniger Minuten gefasste Beschluss ermöglicht den Meldeämtern der Kommunen entsprechende Daten z.B. zu Werbezwecken an Firmen zu veräußern - es sei denn jeder einzelne Bürger widerspricht dem Datenhandel ausdrücklich und in schriftlicher Form - so wie man den Datenmissbrauch jetzt schon unterbinden kann.