...ist der Kunde noch König - wohlgemerkt der Kunde. Der Kunde der an der Kasse, durch seine falsch ausgezeichnete Ware den (Waren)Verkehr bzw. die Kunden hinter ihm vom weiteren Fortkommen abhält.

Mit den Unterlegscheiben stand ich an der Kasse, als mit den Kunden vor mir eine Diskussion über falsch ausgezeichnete Ware aus der Gartenabteilung entbrannte.

Nach einigem hin und her und dem Telefonat mit der Fachabteilung gesellte sich noch die Dame von der Umtauschkasse dazu und man diskutierte weiter, während sich auch hinter mir weitere zahlungswillige Kunden aneinanderreihten. Die Minuten vergingen und man wartete offenbar auf den Kollegen aus der Gartenabteilung. Nicht dass die Dame der Umtauschkasse die wartende Schlage aufforderte bei Ihr zu bezahlen. Warum sich mehr bemühen als nötig - Kunden in Deutschland sind ja einiges gewohnt. Die Kunden mit der falsch ausgezeichneten Ware wurden gebeten die unstrittigen Artikel zu bezahlen und mit den Diskussionsobjekten zur Umtauschkasse zu kommen. Beim Unterschreiben des Belegs störten meine auf dem Kassenband liegenden U-Scheiben, weshalb sie von der Kundin ans Ende des Bandes geworfen wurden, worauf ich meine Scheiben beim örtlichen Mitbewerber kaufte - was auch in Zukunft mein erster Weg sein wird.

Offenbar lässt man bei Toom die Kunden lieber dumm rumstehen als sie zu bedienen. 3 Kollegen sind nötig um einen Sachverhalt zu klären, während eine Schlange von Kunden sich völlig ungerührt in Geduld zu üben hat. Schlechter kann es beim Mitbewerber auch nicht sein. Die Hemmungen dem Kunden zu zeigen, dass er nur das lästige Übel zwischen dem ist was sich Ware nennt und dem ersehnten Geld schwinden nicht nur im Baumarkt, im gleichen Maß wie die Qualität der verramschten Artikel. Wenn nur noch Geiz geil ist kann man von unterbezahlten Hilfskräften auch nicht mehr als das Nötigste erwarten.

Mit diesem Geschäftsmodel wünsche ich dem Team vom Toom Baumarkt weiterhin viel Erfolg.